65. Ausgabe, 2. Quartal 2017

Weniger Bürokratie für KMUs

Informationen zum Projekt Pure Cosmos

Bürokratie abbauen und so die Wettbewerbsfähigkeit kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) steigern – das ist das Ziel des mit EU-Mitteln geförderten Projekts „PURE COSMOS“.

Grafik: Dssart studio©123RF.com

Als einer von acht europäischen Partnern untersucht die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) im Rahmen des Projekts drei Förderrichtlinien daraufhin, wie bürokratische Hürden im konkreten Förderverfahren abgebaut werden können. Im Fokus steht dabei unter anderem die Digitalisierung von Verfahrens- und Prüfschritten. Durch den Einsatz spezieller IT-Instrumente sollen komplexe Verwaltungsprozesse vereinfacht und der Zugang zu Fördermitteln für KMU erleichtert werden.

Im Europe-Projekt PURE COSMOS („Public authorities Role Enhancing Competitiveness of SMeS”) arbeiten acht europäische Partner zusammen mit ihren regionalen Stakeholdern an integrierten Ansätzen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU durch transparente und verlässliche Verfahren, bedarfsgerechter Unter-stützung von KMU, der Förderung von modernisierten Verwaltungsangeboten.

KMU werden aktiv in die Projektarbeit eingebunden. Ihnen kommen die Projektergebnisse zugute.

PURE COSMOS ist ein Projekt Interreg Europe-Programm. Interreg Europe unterstützt regionale und lokale Behörden in ganz Europa bei der Entwicklung und Umsetzung einer besseren Kohäsionspolitik und ist für den Zeitraum 2014-2020 mit einem Budget von 359 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ausgestattet.

Die Partner im PURE COSMOS Projekt sind die Stadt Genua (Italien) als Konsortialführer, Florenz (Italien), der Verwaltungsbezirk Hajdú-Bihar (Ungarn), die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (Deutschland), Birmingham (United Kingdom), die Entwicklungsagentur der kommunalen Gebietskörperschaft von Ost-Thessaloniki  (Griechenland), die Region Ústí (Tschechien) und die Autonome Landesregierung von Katalonien (Spanien).

Im ersten Teil des Pure Cosmos-Projekts führen die Partner ein Programm von mehreren Peer Reviews durch. In Panels von bis zu fünf Experten der anderen Projektpartner werden Peer Review Treffen durchgeführt, um die Instrumente des Partners gemeinsam zu bewerten und Barrieren, Interventionen und Good Practice zu identifizieren.

Jeder Partner soll einen oder mehrere Experten für die Peer Reviews  anbieten. Dieser Experte kann von der Organisation des Partners, aus der regionalen Stakeholder-Gruppe oder einfach eine dritte Person mit entsprechendem Fachwissen sein, insofern sie für die Peer Review nützlich ist. Die Projektsprache ist Englisch.

Autor: Jan Petereit