Frau Bischöfin Junkermann

58. Ausgabe, 3. Quartal 2015

Auf ein Wort, Frau Bischöfin Junkermann

Moderne Kommunikationsmittel gehören heute für die meisten Menschen zum Alltag. Der „Server“ befragt an dieser Stelle Prominente und/oder von berufswegen kommunikative Menschen, welche sie davon wofür benutzen. Heute: Ilse Junkermann, Jahrgang 1957, seit 28. August 2009 Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Sie ist geschieden und Mutter eines Sohnes aus erster Ehe; seit 11. Dezember 2009 ist sie in zweiter Ehe mit Michael Wolf verheiratet.

Welche Funktionen Ihres Handys nutzen Sie regelmäßig?

Ich telefoniere mit meinem Handy, schreibe Kurznachrichten und überprüfe meine E-Mails.

Wie oft klingelt in der Regel Ihr Handy am Tag? Relativ selten – die meisten Anrufe gehen über das Festnetz im Büro ein.

Wie oft klingelt in der Regel Ihr Handy am Tag? Relativ selten – die meisten Anrufe gehen über das Festnetz im Büro ein.

Ist Ihre Nummer geheim?

Nein, geheim nicht. Aber auch nicht öffentlich. Wer sie braucht, bekommt sie. Neben meinem Dienst-Handy habe ich auch noch ein Privat-Handy – diese Nummer haben nur wenige kirchliche Mitarbeiter.

Was würde Ihnen ohne Handy fehlen?

Ich würde Nachrichten nicht so schnell bekommen. Zudem wäre meine Reaktionsfähigkeit deutlich langsamer.

Wie nutzen Sie Ihren privaten Computer?

Für das Online-Banking und für meinen privaten Mail-Verkehr. Aber ich speichere auch meine Vorträge und Predigten auf meinem privaten Computer. Doppelt hält besser …

Windows oder Mac OS?

Windows.

Reader oder Buch?

Ganz klar das Buch. Bücher sind einfach sinnlicher.

CD oder MP3-Stick?

CD

Brief oder E-Mail?

Beides. Eine Mail kommt schneller an und kostet kein Porto. Ein Brief ist persönlicher und verbindlicher.

Hören Sie mit dem Smartphone Musik? Wenn ja, welcher Song läuft bei Ihnen derzeit am häufigsten?

Ich höre selten Musik und wenn, dann zu Hause, weil ich dafür Ruhe brauche. Mozarts Klarinettenkonzert mag ich sehr gern.

Welche Internetseite klicken Sie am häufigsten an?

Die Seite unserer Landeskirche (www.ekmd.de) und SPON (www.spiegel.de).

Welches Videospiel haben Sie zuletzt gespielt?

Videospiele zählen nicht zu meinen Hobbys.

Welche DVD haben Sie zuletzt angesehen?

Daran habe ich keine Erinnerung …

Besitzen Sie eine Digitalkamera?

Nein, nur die Kamera im Handy.

Ihr letztes Fotomotiv?

Mein Mann im Strandkorb – mit der Handykamera.

Von wem bekommen Sie die meisten E-Mails?

Von unserer Pressestelle sowie von meinem Sekretariat und den Referenten.

Waren Sie schon einmal Opfer eines Datenlecks?

Nein, zumindest habe ich es noch nicht mitbekommen.

Shoppen Sie lieber im Internet oder in Innenstädten?

In Innenstädten – ich kann die Sachen in die Hand nehmen oder anprobieren und kann mich von Verkäufern beraten lassen.

Was halten Sie von sozialen Netzwerken?

Ich mag den direkten Kontakt, die persönliche Begegnung – soziale Netzwerke können das nicht ersetzen. Häufig simulieren sie Nähe und Freundschaft – sind aber eigentlich recht unverbindlich und anonym.

Wie ordnen Sie Ihre Termine: klassisch auf einem Terminkalender oder mit elektronischer Hilfe (PDA, Handy)?

Beides. Ich führe einen Handkalender, in den ich meine Termine mit Bleistift eintrage. Parallel dazu führe ich mit meinem Büro einen elektronischen Kalender.