Home smart Home
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60. Ausgabe, I. Quartal 2016

Home smart Home

Vernetztes Zuhause für Einsteiger

Sie sind im Winterurlaub, die Heizungsanlage ist für diese Zeit heruntergeregelt, um Energie und Kosten zu sparen. Frieren müssen Sie bei Ihrer Heimkehr trotzdem nicht. Über Ihre App auf Tablet oder Smartphone geben Sie von unterwegs das Signal, das Wohnzimmer auf Wohlfühltemperatur zu bringen, auch alle anderen Räume werden bei Ihrer Ankunft die vorgegebenen Celsius-Grade erreicht haben. Home Sweet Home ist Ihr Smart Home.

Multi-Sensoren in Golfballgröße signalisieren dem Home Center Umgebungstemperaturen und Lichtintensitäten. Eine kleine intelligente Box regelt den Datenverkehr und gibt entsprechend der Vorgaben Signale an Heizungen oder Beleuchtungssysteme. Im Zusammenspiel von Kamera, Bewegungsmeldern, Tür- und Fenstersensoren löst sie im Bedrohungsfall Alarm aus mit Warnton und -licht. „Smart Home für Einsteiger lässt sich ohne Elektroinstallateur durch den Einbau von erschwinglichen Zusatzgeräten realisieren“, erklärt Michael Spandau. In seinem 6-Personen-Unternehmen Spandau IT GmbH in Magdeburg hat der Geschäftsführer eine solche Version umgesetzt und ist begeistert.

 

Investition in Sicherheit und Energieeffizienz

Michael Spandau

Auch privat will er sich nun diesen Luxus gönnen. Oder besser gesagt, diese Investition in Sicherheit und Energieeffizienz. Beim Energiesparen hilft nicht nur die automatische, bedarfsgerechte Regelung der Raumtemperaturen, auch die abschaltbaren Steckdosen machen sich bezahlt. Hat sich der Wasserkocher abgeschaltet, ist die Waschmaschine mit ihrem Programm am Ende, unterbricht der Aufsatz auf der herkömmlichen Steckdose den Stromfluss. Zudem ist die Umsetzung mit relativ geringem Aufwand zu meistern: „Im Haus oder in der Wohnung kann alles bleiben, wie es ist. Sie müssen weder Ihre Lampen noch andere Geräte austauschen, Sie müssen keinen Elektriker bestellen, es werden lediglich Schaltkomponenten hinzugefügt, Sensoren befestigt und die manuellen Regler an den Heizkörpern gegen Funkthermostate ausgetauscht“, sagt Spandau. Hinzu kommen das Home Center als „funkender Mittler“ zwischen allen Komponenten und eine App. Das war’s.

Nach oben ist natürlich alles offen. Smart Home funktioniert auch mit Rolladensteuerung, Multimediaanwendungen, mit Lüftung, Klimaanlage und in Kombination mit allerlei elektrischen Geräten bis hin zu Kühlschrank und Kaffeemaschine. Dann kommen Sie vom Theaterbesuch nach Hause, aus der HiFi-Anlage erklingt dezente Musik, die Sitzecke ist in warmes Licht getaucht und der Espresso verströmt köstlichen Duft ...

Autor: bek