4. Ausgabe 2023 | Nr. 91

Das Fachteam für Schul-IT

Vom Konzept bis Ausstattung und Betreuung

Bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule steht den KITU-Mitgliedern als Partner das Team Infrastruktur der KID zur Seite. Dazu gehören 18 Mitarbeitende um Teamleiter Sebastian Scharf. Sie sind die Ansprechpartner für Städte und Gemeinden und betreuen die Schulen im Land.


Das Team steht den KITU-Mitgliedern zur Seite, wenn es um die digitale Ausstattung von Schulen geht. Damit wurde bereits begonnen, als vom DigitalPakt Schule noch keine Rede war. Die Anregung kam aus der Verbandsgemeinde Obere Aller, die von der KID mit Technik ausgestattet und betreut worden ist. Von dort kam die Frage, ob Gleiches nicht auch für Schulen möglich sei. War es. Ist es. Seit Mitte 2015 widmet sich das Team Infrastruktur der KID der Ausstattung von Schulen – und zwar von der Vorbereitung an. Als im Mai 2019 der DigitalPakt Schule vom Bund ins Leben gerufen wurde, waren die Mitarbeiter bereits voll im Thema und entwickelten sich zum ersten Ansprechpartner bei der Umsetzung. Mittlerweile werden weit mehr als 100 Schulen betreut. Das betrifft nicht nur die Ausstattung, sondern beginnt bereits bei den Vorbereitungen.

Das Fachteam: v.l. Sebastian Scharf, Kay Hennigs, Felix Mothes, Stephan Krebs, Anja Bornstedt, Christoph Weiser. Weiterhin gehören zum Team Andreas Bischoff, Dušan Zeremski und Denny Woska.

„Die Voraussetzungen an den Schulen sind sehr unterschiedlich“,

erklärt Stephan Krebs, der seit zehn Jahren zum Team gehört. Manche brauchen Hilfe bei der Planung, andere bei der Beschaffung der Technik oder bei der Netzwerkbetreuung. Bei einem ersten Gespräch werden die Wünsche und Vorstellungen ausgelotet. Es wird ein Konzept erstellt und ermittelt was gebraucht wird, welche Umbauten notwendig sind, welche Geräte es sein sollen. Damit wird die Voraussetzung für Förderanträge geschaffen. Diese erfolgt dann in Kooperation mit anderen Partnern. So steht ein Planungsbüro zur Verfügung, das die Verkabelungstechnik für die Gebäude plant. Für die technische Ausrüstung wurden entsprechende Anbieter ausgewählt, mit deren Geräten die besten Erfahrungen gemacht worden sind. Der Vorteil für die KITU-Mitglieder: Nicht jeder muss alles selbst machen, auch sind keine Ausschreibungen notwendig, da diese bereits von der Genossenschaft vorgenommen worden sind. Wer keinen IT-Administrator hat, dem bietet das Team Hilfe durch automatisierte Systeme und Fernmanagement an.

„Wir stehen bei allen Fragen zur Seite, von der Planung über die Umbauten bis zur technischen Betreuung“,

sagt Stephan Krebs. „Es gibt einen bunten Strauß an Möglichkeiten.“ Dabei steht den Schulen frei, welches Angebot sie annehmen. Bei manchen sind es nur die Planungen, bei anderen die Ausstattung mit technischen Geräten, einige wollen lediglich Administration und Verwaltung.
Einen Großteil nimmt die Versorgung mit technischen Geräten ein. So wurden Schulen mit mehr als 5.000 Apple- und rund 4.000 Windows-Geräten ausgestattet. Dazu gehören Tablets, Mac-Minis, iPads, unterschiedliche Tafeln oder Laserbeamer für große Räume wie einer Aula. Manche Schulen möchten verschiedene Technik, kombinieren Windows und Apple, richten separate Computerkabinette ein, wo über den normalen Unterricht hinaus Informatik gelehrt werden kann. „Vieles ist möglich“, sagt Sebastian Scharf, „wir stehen als Berater zur Seite.“

Birgit Ahlert