4. Ausgabe 2024 | Nr. 95

KITU bringt frischen Wind in die IT der Uni

KITU-Mitglied vorgestellt: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Lehre und Forschung geht die Universität auch in Sachen IT-Infrastruktur neue Wege. Dazu gehört die Mitgliedschaft bei der Kommunalen IT-Union eG (KITU). Initiiert wurde dies von Ulrich Klaus, dem geschäftsführenden Direktor des IT-Servicezentrums der Universität.

Ulrich Klaus, Leiter IT-Servicezentrum Universität Halle-Wittenberg

Ulrich Klaus bringt langjährige Erfahrung in der IT-Koordination mit. Als Sprecher der Rechenzentrumsleiter der Hochschulen in Sachsen-Anhalt setzt er sich für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und der KITU ein. „Ich bin fest davon überzeugt, dass eine zentralisierte IT-Beschaffung über die KITU die wirtschaftlichste Lösung für alle wäre“, erklärt Klaus. Im Vergleich dazu sei die bisherige Arbeitsweise oft zeitaufwändig und ressourcenintensiv gewesen.
Auch an der Universität Halle-Wittenberg war die IT-Beschaffung bisher mit viel manuellem Aufwand verbunden. „Warum so umständlich, wenn es mit der KITU viel einfacher geht?“, fragte sich Klaus. Seit knapp einem Jahr ist die Universität nun Mitglied der KITU. Der Weg dorthin war nicht ganz einfach, da solche Entscheidungen an einer Universität durch verschiedene Gremien gehen müssen. Doch die Vorteile überzeugten schließlich alle Beteiligten.
„Die Zusammenarbeit mit der KITU läuft sehr gut“, berichtet Klaus zufrieden. Ein konkretes Erfolgsbeispiel ist die Beschaffung eines neuen Druck- und Kopiersystems über einen KITU-Rahmenvertrag. „Das war für uns ein Glückstreffer. Statt einer langwierigen eigenen Ausschreibung konnten wir auf den bestehenden Vertrag zurückgreifen und so viel Zeit und Aufwand sparen.“

Freitreppe am Universitätsplatz

„Für uns kam der Beitritt gerade noch rechtzeitig, um Entlastung in einem großen Projekt zu schaffen“,

sagt Klaus lachend.

Zuvor musste für jede IT-Beschaffung ein aufwändiger Prozess durchlaufen werden – von der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen bis zur Vergabe. Jetzt können verschiedene Beschaffungen direkt über KITU-Rahmenverträge abgewickelt werden. „Der Zugriff auf bestehende Rahmenverträge ist noch nicht immer selbsterklärend, aber wenn man doch mal eine Frage hat, sind die KITU-Kollegen immer erreichbar“, lobt Klaus den Support. Der größte Vorteil, betont der IT-Leiter, ist die enorme Zeitersparnis.
Auch für die Zukunft hat Klaus noch einiges vor: „Wir wollen die Zusammenarbeit mit der KITU weiter ausbauen, vor allem im Bereich der IT-Beschaffung für alle Hochschulen des Landes.“ Auch bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen setzt die Universität auf die Unterstützung der KITU.
Die KITU-Mitgliedschaft zeigt, welche Erleichterung moderne IT-Dienstleistungen bringen können, resümiert Ulrich Klaus und betont: „Die Mitgliedschaft in der KITU ist eine rundum gelungene Sache. Sie entlastet uns operativ und eröffnet strategische Perspektiven für die gemeinsame IT-Beschaffung aller Hochschulen.“

Mathilde Lemesle