Felsenbad Landsberg | © Stadt Landsberg

75. Ausgabe, 4. Quartal 2019

Liebenswertes Landsberg

Zwischen den Großstädten Halle und Leipzig breitet sich die Stadt Landsberg mit elf Ortschaften auf 125 Quadratmetern aus. Es ist eine Kommune, die Familien alles bietet, was sie brauchen, findet Anja Werner, Landsbergs Bürgermeisterin seit Oktober 2018.

Anja Werner, Bürgermeisterin Landsberg

„Alle Schulformen sind vorhanden sowie Arztpraxen, Bibliothek und Einkaufsmöglichkeiten. Unser Felsenbad am Fuß des Kapellenberges und die Felsenbühne sind im Sommer Besuchermagneten. Es gibt Konzerte, Lesungen, Feste und ein reiches Vereinsleben. Fast 1000 Firmen vom großen Logistiker bis zum kleinen Handwerksbetrieb geben den Landsbergern und Pendlern Arbeit und Einkommen.“

Nicht nur Bürgermeisterin Anja Werner empfindet die Stadt mit dem ländlichen Flair als liebenswert. Landsberg wächst seit Jahren. „Wir können die Nachfrage nach Baugrundstücken für Einfamilienhäuser, nach Mietwohnungen und Gewerbeflächen nicht befriedigen. Kaum dass wir eine neue Fläche erschließen, sind die Grundstücke auch schon vergeben.“ Mit dem Bevölkerungs- und Gewerbewachstum steigen die Herausforderungen: Kita-Plätze werden knapp und die Stadtfeuerwehr – mit ihrem veralteten Fahrzeugbestand – muss im Verbund mit den Ortsfeuerwehren für alle Fälle gerüstet sein. „Für 2020/2021 wollen wir erstmals einen Doppelhaushalt verabschieden. Wir wollen früher als bisher mit der Umsetzung unserer Planungen beginnen und dann auch für längerfristige Projekte handlungsfähig sein“, sagt Anja Werner. „Wir brauchen Stetigkeit, damit die Bürger spüren, es geht voran.“

Ihr ist es wichtig, den Investitionsstau unter anderem im Straßenbau, bei der Kita-Sanierung und bei der Feuerwehr, so gut es geht, abzubauen. Doch zunächst müssen dringend der PC-Bestand sowie die Server- und Netzwerktechnik in der Stadtverwaltung komplett erneuert werden. „Um effizient arbeiten zu können, benötigen wir eine leistungsfähige Computertechnik und ein Ablagesystem mit entsprechenden Zugangsberechtigungen, damit die Mitarbeiter das finden, was sie für ihre Arbeit brauchen.“ Als neues KITU-Mitglied kann Landsberg dafür auf den Warenkorb der Genossenschaft zugreifen und sich Zeit und Kosten für eine Ausschreibung sparen. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

Ist die technische Basis neu gelegt, sind die nächsten Schritte möglich. Die Homepage soll auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Der Melder „Sag’s uns einfach“, Formular-Service und online-Dienste sollen installiert werden. Auch das Ratsinformationssystem „Session“ steht auf der Wunsch-liste.

„In der KITU können wir uns mit anderen Kommunen über die technischen Notwendigkeiten und Möglichkeiten, über positive Erfahrungen und darüber, wie sich Fehler vermeiden lassen, austauschen“, betont Anja Werner. Um mitzudiskutieren und teilzuhaben beteiligt sich der KITU-Neuling Landsberg an Arbeitskreisen der Genossenschaft.

bek

Die Stadt Landsberg
- gehört zum Saalekreis
- liegt zwischen Halle und Leipzig
- hat 29 Ortsteile
- zählt 15.600 Einwohner, Tendenz steigend
- bietet 14 Kitas und 7 Schulen
- ist mit fast 1000 Unternehmen ein wichtiger
  Wirtschaftsfaktor der Region