Mit einem starken Partner Kraftakt gemeistert

2. Ausgabe 2024 | Nr. 93

Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Der Zeitplan für die Umsetzung des Förderprogramms der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union war ja recht eng gestrickt …
Das stimmt. Alles kam sehr kurzfristig. Eine eigene – und noch dazu europaweite - Ausschreibung wäre zeitlich nicht möglich gewesen. Es blieben ja letztlich nur zwei Monate für die Umsetzung.

Da kam dann für Sie die KITU ins Spiel?
Genau, dort fühlten wir uns gut aufgehoben und konnten das Vorhaben exzellent umsetzen. Auch für andere Bestellungen nutzen wir diesen Weg sehr oft. Der standardisierte Warenkorb entlastet uns und Beschaffungen mit einem starken Partner an der Seite lassen sich in angemessener Zeit abwickeln.

Oliver Rumpf, Fachbereichsleiter Informationstechnik und Digitalisierung im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Zurück zu den mobilen Videokonferenzsystemen für Schulen. Wie viele Bildungseinrichtungen in Trägerschaft des Landkreises profitierten von dieser Förderung?
23 Schulen mit 10.889 Schülern bekamen diese moderne Technik. Die Fördersumme betrug rund 950.000 Euro. Ein Ziel des Projekts ist, sich besser auf fächerübergreifenden Distanz- und Hybridunterricht vorzubereiten sowie auf spontane längere Stundenausfälle reagieren zu können. Die Schüler und Schülerinnen lernen dann beispielsweise unkompliziert von zuhause aus. Ebenso lässt sich in den andauernden Zeiten der Personalnot der Unterricht effizienter organisieren und gestalten.

Können Sie die zeitliche und praktische Umsetzung kurz erläutern?
Die Anschreiben für die Fördermittelanträge schickten wir im Juli vergangenen Jahres heraus. Mitte September kam die Bewilligung und die Geräte konnten bestellt werden. Die Lieferung und Montage durch den Anbieter ProWise erfolgte vor, in und nach den Oktoberferien 2023. Die Einweisung der Lehrkräfte schloss das Projekt im Dezember 2023 ab.

Digitalisierung gehört an den Schulen zunehmend zur Normalität …
Die mobilen Videokonferenzsysteme ergänzen die aktuelle Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten und deren Nutzung in der Lehre. Sie erleichtern den Arbeitsalltag, schaffen mehr Flexibilität und ermöglichen den Austausch im Lehrerkollegium sowie mit Netzwerkpartnern. Neue Kommunikationswege mit Schülern, die nicht vor Ort sein müssen, eröffnen sich. Die Geräte sollen auch kooperativ mit den Grundschulen im Landkreis für Mädchen und Jungen der vierten Klassen in Vorbereitung auf den Übergang in die weiterführenden Schulen eingesetzt werden.

Vielen Dank für das Interview.

Oliver Rumpf, Fachbereichsleiter Informationstechnik
und Digitalisierung im Landkreis Anhalt-Bitterfeld